Maßnahmenkatalog ÖPNV (2019)

Aus Beschlussdatenbank
Version vom 25. September 2019, 13:59 Uhr von Kaffeeringe (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gremium: Landesparteirat
Sitzung: Landesparteiratssitzung, September 2019
Bezeichnung: EKM 13
Antragsteller: Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus (Senioren)


Beschluss: Angenommen

Der Landesparteirat möge beschließen:

dass die SPD-Landtagsfraktion sich dafür einsetzt, die Umsetzung des folgenden Maßnahmenkatalogs zur Verbesserung des Ist-Zustandes im ÖPNV SH, von NAH-SH GmbH, DB Autokraft, Privatunternehmen wie z.B. Prokora.net, von Stadt- und Kreisverwaltungen zu fordern, zu fördern und umzusetzen:

Alle ländlichen und damit infrastrukturell schwachen Regionen (z.B. Nordfriesland), müssen allen Einwohnern Chancen zum aktiven und dauerhaften Verbleib ermöglichen (Raumordnungsgesetz).

Das gesamte Mobilitätskonzept, welches die Regionalbahnen, den „Rufbus“ und die Linienbusse einschließt, muss uneingeschränkt barrierefrei werden. Dies soll durch folgende Maßnahmen erfolgen:

  • Angleichung der Bahnsteige an die Trittkante der Züge
  • Einsatz von ausschließlich barrierefreien Zügen
  • Barrierefreier, permanenter Zugang zu allen Bahnhöfen
  • Ausstattung der nah.sh Züge mit Toiletten
  • Barrierefreier Zugang zu den Ticketautomaten
  • Dort wo die Anpassung der Bahnsteige noch nicht angepasst werden können, sollten Übergangslösungen geschaffen werden. (Hebebühnen und mehr Zugbegleiter zur Bedienung)

Erweiterung der Mobilität in ländlichen Räumen:

Um eine nachhaltige Nutzung des gesamten Angebotes des ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen, muss eine smarte Abstimmung aller vorhandenen Verkehrsmittel aufeinander erfolgen, insbesondere vom Fahrplan der Linienbusse auf den des Schienenverkehrs.

Aufgrund der verlängerten Wartezeiten bei Übertritt von einem Versorgungsbereich in das nächstgelegene, werden längere Routen, mit dem Angebot des ÖPNV, erschwert. Dies sollte behoben werden, durch die Erweiterung der letzten zuführenden Buslinien.

Die dadurch entstehenden Kosten sind vom Land zu finanzieren.