G1: Wiedereinführung einer Möglichkeit zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch (2001)

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Gremium: Landesparteitag
Sitzung: Landesparteitag Lübeck 2001
Bezeichnung: G1
Antragsteller: Kreisverband Lübeck


Beschluss: Angenommen und

Die SPD-Bundestagsfraktion wird aufgefordert, beim Bundesgesundheitsministerium und Kassenärztlicher Vereinigung darauf hinzuwirken, dass in Deutschland wieder - wie in anderen europäischen Ländern der Fall - eine Möglichkeit zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung gestellt wird. Die Schieflagen bei Vergütung und Vertriebswegen, die in Deutschland zur Bevorzugung eines chirurgischen Abbruchs seitens der Ärzte und letztendlich zur Einstellung des Vertriebs von „Mifegyne“ im Oktober 2000 geführt haben, sind zu beseitigen.