V1: Verkehrspolitik (1988)

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Gremium: Landesparteitag
Sitzung: Landesparteitag Travemünde 1988
Bezeichnung: V1
Antragsteller: Kreisverband Pinneberg


Beschluss: Überwiesen an Landtagsfraktion, Bundestagsfraktion

(Beschluss: Punkte 1-3: Überweisung an Landtagsfraktion; Punkte 3-4: Überweisung an Bundestagsfraktion (Neufassung des Antrags))


Die SPD-Landesregierung hat in ersten Entscheidungen ihren Willen bekundet, eine dem Menschen und seinen Lebensgrundlagen gerechte Verkehrspolitik zu entwickeln. Insbesondere begrüßt der SPD-Kreisverband Pinneberg die Entscheidungen der Landesregierung, auf den Bau der Küstenautobahn (A 22) mit einer festen Elbquerung bei Pagensand zu verzichten.

Der SPD-Kreisverband fordert die Landesregierung in Fortführung ihrer Politik auf, sich insbesondere für folgende verkehrspolitische Ziele einzusetzen:

  1. Elektrifizierung der S-Bahnstrecke von Pinneberg nach Elmshorn.
  2. Erhalt und Modernisierung des EBO-Verkehrts auf der Strecke Elmshorn – Barmstedt. Ferner ist anzustreben, die z.Z. stillgelegte Strecke Barmstedt – Ulzburg wider für den ÖPNV in Betrieb zu nehmen. Als erster Schritt ist zu untersuchen, ob die vorhandene Trasse für eine Wiederinbetriebnahme noch geeignet ist.
  3. Die beabsichtigte Stillegung von Bahnhöfen in Schleswig-Holstein zu verhindern.
  4. Die Bundesregierung zu veranlassen, auf den Bau der Küstenautobahn (A22) mit einer festen Elbquerung bei Pagensand zu verzichten.