G13: Die Gleichstellung der Geschlechter (2007)

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Gremium: Landesparteitag
Sitzung: Landesparteitag Neumünster 2007
Bezeichnung: G13
Antragsteller: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)


Beschluss: Überwiesen an Projektgruppe Grundsatzprogramm, Regionalkonferenzen

(Beschluss: Überweisung in Projektgruppe Grundsatzprogramm zur Vorbereitung des außerordentlichen Landesparteitages und als Material an die Regionalkonferenzen.)


Der Landesparteitag möge beschließen:


Einschub an geeigneter Stelle : Ein existenzsichernder, gesetzlicher Mindestlohn wird ebenfalls dazu beitragen, dass Frauen und Männer in Zukunft gleichberechtigt miteinander leben können.

Ggf. Begründung : … weil untertarifliche Löhne bzw. Tariflöhne weit unter einem plau­siblen Existenzminimum immer noch zuvörderst in klassischen „Frauenberufen“ gezahlt werden.

Die bewährten Gleichstellungsgesetze für Verwaltungen und Kommunen müssen endlich durch ein Gleichstellungsgesetz auch für die Privatwirtschaft ergänzt werden.

Nach sozialdemokratischem Verständnis wirken Frauen und Männer auch bei der Gestal­tung von Politik gleichberechtigt zusammen. Grundlage dafür ist die paritätische Reprä­sentation beider Geschlechter, die wir auf allen Ebenen einfordern und umsetzen werden.

Sozialdemokratische Politik ächtet Gewalt gegen Frauen. Sie lässt den Opfern solcher Gewalt – unabhängig von Lebenssituation und kulturellem Hintergrund – unmittelbaren Schutz und wirksame Hilfe zuteil werden.