Initiativ VI: Initiativantrag (2003)

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Gremium: Landesparteitag
Sitzung: Landesparteitag Bad Segeberg 2003
Bezeichnung: Initiativ VI
Antragsteller: Jusos Schleswig-Holstein


Beschluss: Überwiesen an Landesvorstand, Landesparteirat, Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Bildungsbereich (AfB)

Die kürzlich veröffentlichten Empfehlungen der Erichsenkommission enthalten viele gute Ansätze zu einer nachhaltigen Konsolidierung der schleswig-holsteinischen Hochschullandschaft. Die Expertenanalyse zur derzeitigen Situation der Hochschulen in Schleswig-Holstein ist meist zutreffend und weist auf viele bestehende Probleme hin.


Studiengebühren

Die Kommission fordert die Einführung von Studien- und Verwaltungsgebühren.

Die SPD Schleswig-Holstein lehnt die Einführung von Studien- und von Verwaltungsgebühren in jeglicher Form (auch als Studienkonten) ab.


Medizinstandorte

Die Kommission hat richtig erkannt, dass in Schleswig-Holstein überproportional viele Landesmittel des Bereiches Forschung und Lehre in die Medizin investiert werden, dass Schleswig-Holstein zu viele Medizinstudenten hat.

Wir fordern, im Interesse einer langfristigen Sicherung höchster Qualität von Lehre und Forschung die schleswig-holsteinische Hochschulmedizin an einem Standort zu konzentrieren.


Hochschulrat

Die von der Kommission geforderte Einrichtung eines beratenden „Hochschulrates Schleswig-Holstein“, der die Arbeit der Kommission gewissermaßen im Kleinen fortführen soll, kann dazu beitragen die Vernetzung zwischen Politik und Hochschulen zu verbessern. Leider sieht die Kommission keine Vertreter der Studierenden in diesem Gremium vor. Wir fordern daher, dass im Falle der Einrichtung eines solchen Rates, die gewählten Vertreter der Studierenden Schleswig-Holstein in angemessener Zahl in diesen Hochschulrat aufgenommen werden.